Asset-Deal

  • Definition: Beim Asset-Deal kauft der Erwerber einzelne Wirtschaftsgüter (Assets) eines Unternehmens. Es werden nicht die Anteile, sondern Vermögenswerte und Schulden übertragen.
  • Praxisbeispiel: Ein Käufer erwirbt Maschinen, Kundenverträge und Vorräte eines Konkurrenten; der Kaufpreis wird einzelnen Assets zugeordnet. Für latente Steuern entsteht ein Step-Up.
  • Schnittstellen: Verknüpft mit Share-Deal, Kaufpreisallokation, Umwandlung.

Was sind die steuerlichen Vorteile eines Asset-Deals?

Der Käufer kann die Anschaffungskosten der Assets abschreiben (Step-Up).

Welche Nachteile bestehen?

Ein Asset-Deal ist formell aufwändig (einzelne Verträge, Genehmigungen) und kann zur Neubestellung von Konzessionen führen.

Wann ist ein Asset-Deal sinnvoll?

Wenn einzelne Vermögensgegenstände oder ein Teilbetrieb erworben werden sollen.

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