Beta-Faktor

  • Definition: Der Beta-Faktor misst das systematische Risiko eines Unternehmens im Vergleich zum Gesamtmarkt. Ein Beta von 1 bedeutet Marktrisiko, höher als 1 zeigt überdurchschnittliche Schwankungen.
  • Praxisbeispiel: Bei der Unternehmensbewertung wird ein Beta von 1,2 verwendet, was einen höheren Risikozuschlag im Kapitalisierungszinssatz rechtfertigt.
  • Schnittstellen: Verknüpft mit WACC, Kapitalstruktur, Sensitivitätsanalyse.

Wie wird der Beta-Faktor ermittelt?

Durch Vergleich der Renditeschwankungen einer Aktie mit einem Marktindex.

Warum ist Beta wichtig?

Es beeinflusst den Diskontierungszins und damit den Unternehmenswert.

Kann Beta für nicht börsennotierte Unternehmen geschätzt werden?

Ja, indem man Branchen-Betas nutzt und an die Kapitalstruktur anpasst.

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