Depotkonto

  • Definition: Ein Depotkonto ist ein Konto bei einem Kreditinstitut, auf dem Wertpapiere wie Aktien, Fonds oder Anleihen verwahrt werden. Es dient der Abwicklung von Kaufund Verkaufstransaktionen sowie der Verwaltung von Dividenden.
  • Praxisbeispiel: Eine Privatperson eröffnet bei ihrer Bank ein Depot, um Aktien eines DAX-Unternehmens zu kaufen; die Bank berechnet Depotgebühren und verwaltet die Wertpapiere.
  • Schnittstellen: Verknüpft mit Kapitalertragsteuer, Wertpapierhandelsgesetz, Online-Broker.

Brauche ich ein Depot für jeden Wertpapierkauf?

Ja, ohne Depot können keine Wertpapiere verwahrt werden.

Sind Depotgebühren steuerlich abzugsfähig?

Für private Anleger sind sie als Werbungskosten absetzbar, allerdings durch den Sparerpauschbetrag begrenzt.

Welche Risiken bestehen?

Marktschwankungen; die Einlagensicherung schützt nur das Verrechnungskonto, nicht die Wertpapiere.

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