Kapitalstruktur

  • Definition: Die Kapitalstruktur bezeichnet die Zusammensetzung des Gesamtkapitals eines Unternehmens aus Eigenkapital und Fremdkapital. Sie beeinflusst die Risikolage, Steuerbelastung und den Unternehmenswert.
  • Praxisbeispiel: Ein Start-up wird vorwiegend mit Eigenkapital finanziert, während ein etabliertes Unternehmen Bankkredite und Anleihen nutzt, wodurch sich die Verschuldungsquote erhöht.
  • Schnittstellen: Verknüpft mit Beta-Faktor, Renditeerwartung, Bewertungsanlass.

Warum ist die Kapitalstruktur wichtig?

Sie wirkt sich auf die finanzielle Stabilität und die Zinskosten aus.

Was ist der optimale Verschuldungsgrad?

Eine Mischung, die die Kapitalkosten minimiert, ohne die Zahlungsfähigkeit zu gefährden.

Wie beeinflusst sie die Bewertung?

Die Finanzierungsstruktur ist Teil der Risikoanalyse bei der Unternehmensbewertung.

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