Positive Fortführungsprognose

  • Definition: Die positive Fortführungsprognose ist eine betriebswirtschaftliche Einschätzung, dass ein Unternehmen in den kommenden zwölf Monaten fortgeführt werden kann. Sie ist Voraussetzung für die Bewertung in der Fortführungsbilanz.
  • Praxisbeispiel: Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses prüft der Steuerberater, ob genügend Liquidität und Aufträge vorhanden sind, um die Going-concern-Annahme zu bestätigen.
  • Schnittstellen: Verknüpft mit Jahresabschluss, Sanierungserlass, Insolvenzrecht.

Wer stellt die Prognose?

Die Geschäftsführung, unterstützt durch den Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer.

Was passiert bei negativer Prognose?

Es ist eine Abwicklung- oder Liquidationsbilanz zu erstellen; Insolvenzrechtliche Pflichten greifen.

Welche Faktoren werden berücksichtigt?

Liquidität, Finanzierungszusagen, Marktchancen und rechtliche Risiken.

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