Verrechnungspreise

  • Definition: Verrechnungspreise sind Preise für den Waren- und Leistungsaustausch zwischen verbundenen Unternehmen eines Konzerns. Sie müssen dem Fremdvergleich entsprechen, um Gewinnverschiebungen zu vermeiden.
  • Praxisbeispiel: Eine deutsche GmbH verkauft Produkte an ihre österreichische Tochter zu einem Verrechnungspreis; das Finanzamt prüft, ob dieser marktüblich ist.
  • Schnittstellen: Verknüpft mit Internationales Steuerrecht, Transfer Pricing Documentation, Betriebsprüfung.

Welche Methoden zur Preisermittlung gibt es?

Cost Plus, Resale Price, Transactional Net Margin Method etc. 

Welche Dokumentationspflichten bestehen?

Master File, Local File und Country-by-Country Reporting.

Was passiert bei Anpassungen?

Erhöhte Steuern und Strafzinsen; Doppelbesteuerung kann durch Verständigungsverfahren vermieden werden.

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