Zinsswap

  • Definition: Ein Zinsswap ist ein Finanzderivat, bei dem zwei Parteien Zinszahlungen in unterschiedlicher Form tauschen (z.B. variable gegen feste Zinsen). Er dient der Absicherung gegen Zinsänderungsrisiken.
  • Praxisbeispiel: Eine Firma hat ein variabel verzinstes Darlehen; sie schließt einen Zinsswap ab und zahlt fortan einen festen Zinssatz an die Bank, erhält aber variable Zinsen.
  • Schnittstellen: Verknüpft mit Derivate, Hedging, Finanzmarkt.

Welche Risiken bestehen?

Marktpreisrisiko (Veränderung der Zinsen), Kontrahentenrisiko.

Wie wird ein Zinsswap bilanziert?

Als Derivat; Fair-Value-Bewertung in IFRS, unterschiedliche Behandlung in HGB.

Wann lohnt ein Zinsswap?

Wenn Zinsänderungsrisiken abgesichert werden sollen und die Einschätzung über zukünftige Zinsentwicklung vorliegt.

Zurück zur Übersicht

Schreiben Sie unsTermin vereinbaren040 / 37 68 04 0Zum Seitenanfang